'Aktion kritischer Schüler_Innen' ruft zum Schwänzen auf

Utl. SPÖ-nahe Schülervertretung hetzt antidemokratisch gegen neue Regierung an Schulen


Foto: Screenshot/Facebook

"Oops... They did it again?!" so lautete der Titel der Demonstration gegen Schwarz-Türkis Anfang Dezember in Klagenfurt. Sie haben es wieder getan. Das beschreibt auch das Handeln der ‚Aktion kritischer Schüler_Innen‘. Wieder ist die vermeintliche Schülervertretungsorganisation Mitveranstalter einer linken Demonstration im Zuge der Anti-Regierungsdemo während der Regierungsangelobung in Wien. „Einmal mehr beweist die rote AKS in einer bedenklichen Vorgehensweise ihre Nähe zum linken Flügel der SPÖ und zeigt deutlich auf, durch welche Art von Demokratieverständnis diese Bewegung geprägt ist. Parteipolitik hat nichts in unseren Schulen verloren!“ erläutert Heiko Bader, Landesobmann des Freien Schülerringes Steiermark.

Allgemein sind diese Demonstrationen sehr fragwürdig, doch dieses Mal gingen sie einen Schritt zu weit. Mittels einer Veranstaltung auf Facebook riefen sie zum Fernbleiben vom Unterricht während der Angelobung der neuen Regierung auf. „Eine Schülervertretungsorganisation sollte sich für die Schüler einsetzen und nicht Aktionen wie diese fördern die den Schülern nur schaden.“ meint Matthias Trinkl, Landesobmann der Freien Schüler Kärnten. „Trotzdem fordere ich eine gerechte Bestrafung für die Schüler die wegen der Demonstration vom Unterricht fernbleiben“ so Trinkl weiter.

In der Facebook Veranstaltung wurde sogar eine Anleitung zum Schwänzen und zum Ausfüllen der Entschuldigung veröffentlicht. Diese Vorgehensweise ist nicht nur ethisch zu hinterfragen, sondern spielt sich auch in einem gesetzlichen Graubereich ab. Weiters tauchen auf der Pinnwand der Veranstaltung vermehrt Fotos von Werbeaktionen an Schulen auf.

Erstellt am 18.12.2017