2018

FSR-Paschek: Nein zu Türkisch–Lehramt in Österreich

Nachdem sich der türkische Außenminister Mevlüt Çavuşoğlu Türkisch als Wahlfach an unseren heimischen Schulen wünscht und dieses Thema immer wieder für politische Diskussionen sorgt, spricht sich der Freie Schülerring (FSR) vehement gegen dieses Vorhaben aus. „Man sollte sich jetzt endlich – in Anbetracht der hohen Anzahl an Schülern mit Sprachdefiziten – auf die Förderung der deutschen Sprache konzentrieren!“ so der FSR-Landesgeschäftsführer Manuel Paschek.

Der türkische Außenminister möchte an österreichischen Schulen Türkisch unterrichten lassen. Auch wenn sich das wie ein realitätsfremder Wunschtraum anhört, an der Universität Graz liegt zu diesem Thema bereits seit zweieinhalb Jahren ein fertiges Curriculum in der Schublade bereit! Man könnte damit auch jederzeit starten, heißt es von der Uni Graz. Scharf kritisiert wird dieses Vorhaben von der Schülerorganisation „Freier Schülerring (FSR)“, der durch dieses Vorhaben eine weitere Verschlechterung der ohnehin schon so häufig auftretenden Verständnisprobleme befürchtet.

Laut FSR-Landesgeschäftsführer Manuel Paschek seien die von der neuen Bundesregierung angekündigten Deutschförderklassen nun die optimale Möglichkeit, Sprachdefizite von Schülern zu beseitigen und damit auch Verständnisprobleme zu minimieren. „Eine Sprache lernt man durch das aktive Sprechen am schnellsten und besten. Türkisch als Wahlfach wäre deshalb ein riesiger Rückschritt und würde die Verwendung der deutschen Sprache in der Schule nur einschränken. Der Freie Schülerring kämpft deshalb schon seit langem für die gesetzliche Verankerung der Schul- und Pausensprache Deutsch, um zu gewährleisten, dass Schüler mit nichtdeutscher Muttersprache integriert werden und den Unterricht auch folgen können.“, so Manuel Paschek.

Erstellt am 10.04.2018