2018

FSR-Bader: Kein Lehramt für Flüchtlinge ohne Probezeit


(Foto: Freier Schülerring)

Flüchtlinge sollen mit einem positiven Asylstatus unterrichten dürfen. Hierfür nötig seien lediglich „B2“-Sprachkenntnisse. Die Schülervertretung „Freier Schülerring (FSR)“ kritisiert dieses Vorhaben scharf und erklärt, dass hierbei die kulturellen und ethnischen Barrieren große Probleme zwischen Schülern und Lehrern bereiten werden. Auch das Lern- und Arbeitsklima ist laut dem FSR-Landesobmann Heiko Bader in Gefahr.

Laut einer Aussendung des Wiener Landesschulrates sowie der Initiative „CORE-Integration im Zentrum“ sollen ab dem Schuljahr 2018/19 Flüchtlinge, welche einen positiven Asylstatus in Österreich besitzen, in Neuen Mittelschulen sowie Gymnasien unterrichten dürfen. Kritisiert wird dieses Vorhaben von Vertretern der Schülerorganisation „Freier Schülerring (FSR)“. Hauptargument der patriotischen Schüler ist der große Unterschied zwischen den Mentalitäten und Kulturvorstellungen. Zu schwerwiegend würden die, durch gesellschaftliche und weltanschauliche Differenzen verursachten Barrieren laut dem FSR-Landesobmann Heiko Bader sein.

Heiko Bader weiter: „Es ist zwar eine positive Entwicklung, wenn sich Migranten in unserem Sozialsystem zugunsten anderer aktiv betätigen wollen, so darf dies aber nicht ohne vorhergehende Probezeit inklusive einer genauen Begutachtung der persönlichen Gesellschafts- und Weltanschauung geschehen. Ansichtsweisen welche ohne Konformität von unseren westlich geprägten Werten zu sehr abweichen, bedeuten große Einbußen bei der Unterrichtsqualität und verschlechtert das Verhältnis zwischen Schülern und Lehrern erheblich!“

Finanziert werden soll dieses Vorhaben, welches rund 6 Millionen Euro zusätzlich kosten wird, durch die Steuerzahler. Ob das Projekt erfolgreich sein wird, kann man zwar jetzt noch nicht sagen, die Steuerzahler jedenfalls werden darüber nicht sonderlich erfreut sein. „Das Geld ist im laufenden Regelunterricht viel besser investiert, wenn man berücksichtigt, dass einige Schulen sich nicht einmal mehr Ersatzteile für bereits bestehendes Inventar leisten können. In diesem Fall ist eine zusätzliche Belastung des ohnehin zu niedrig budgetierten Finanzhaushalts zugunsten eines weiteren sinnlosen Projekts überflüssig!“, so Bader abschließend.

Erstellt am 26.02.2018