2018

FSR-Bader: Erhöhtes Gewaltpotential von Schülern gegenüber Lehrern muss ernst genommen werden


(Foto: Freier Schülerring)

Verbale und körperliche Attacken auf Lehrkörper erreichen ein Rekordhoch. Während die Lehrergewerkschaft sowie der Freie Schülerring Steiermark (FSR) als aktive Interessensvertretung der österreichischen Schüler warnend diese Missstände aufzeigt, schweigt das Bildungsministerium. Ausgangsfaktor der nun zunehmenden Gewalt könnte, laut dem Landesobmann des FSR-Steiermark Heiko Bader, das Versagen in der Integrationspolitik der letzten Jahre sein.

Wer Wind sät, wird Sturm ernten! Passender könnte man die aktuelle Situation betreffend der Schüler-Lehrer-Verhältnisse in den österreichischen Schulen nicht beschreiben. Waren es vor einigen Jahren noch überschaubare Einzelfälle, so erreicht das nunmehrige Gewaltpotential von einigen Schülern im Unterricht neue Dimensionen. Neben dutzender Cybermobbing-Attacken über diverse Soziale Netzwerke, sehen sich immer mehr und mehr Lehrer mit roher Gewalt im Unterricht konfrontiert, auch Schüler sind betroffen.

„Während von Seiten des Bildungsministeriums geschwiegen wird, steigt die Gewaltausübung quantitativ mehr und mehr an. Hier ist akuter Handlungsbedarf gegeben!“, so der Landesobmann des FSR-Steiermark Heiko Bader.

Obwohl es von offizieller Seite keine Bestätigung gibt, dass die Mehrheit der Gewalttäter einen Migrationshintergrund haben, kann davon ausgegangen werden, dass die Versäumnisse bei den Eingliederungsverfahren dutzender Migranten im heimischen Bildungssystem der letzten Jahre einen wesentlichen Beitrag zur Entwicklung der nunmehrigen Missstände beigetragen haben.

Heiko Bader erklärt dies wie folgt: „Naturgemäß wird die erhöhte Gewaltbereitschaft durch einige Medien- sowie Politikvertreter einmal mehr nicht personifiziert, sondern pauschalisiert. Nun erhalten wir das Ergebnis einer jahrelang verfehlten Integrationsstrategie im Bildungssystem! Entgegen der allgemeinen Behauptungen, wird das erhöhte Gewaltpotential gerade durch die extremen Mentalitätsunterschiede, der in den letzten Jahren zahlreich in unseren heimischen Schulen eingegliederten Migranten, verursacht.“

„Eine sinnvolle Maßnahme um diesen Missständen effektiv entgegenzutreten, wäre ein sofortiger Schulausschluss der gewalttätigen Schüler ohne Recht auf eine Wiedereingliederung. Wer Gewalt gegenüber staatlichen Autoritätspersonen ausübt, hat das Recht auf staatlich finanzierte Bildung verwirkt!“, so Bader abschließend.

Erstellt am 25.02.2018